Porz
ist ein aufstrebender Stadtbezirk- seine Einwohnerzahlen steigen, die
Ansiedlung von Gewerbe ist erfolgreich. Immerhin leben weit über 100.000
Menschen in Porz, das Wachstum der Stadt ist über Jahrzehnte relativ
unharmonisch verlaufen, so wurde z.B. die City im Kern vor Jahrzehnten
komplett abgerissen und neu errichtet, von einem historischem Stadtkern ist
daher nicht zu sprechen. Dies obwohl die Lage am Rhein wirklich hervorragend
ist. Eine attraktive großstädtische Kneipenszene in einem Viertel finden Sie
in Porz nicht, davon gibt es in Köln hingegen reichlich in der Altstadt
sowie entlang des innerstädtischen Ringes, das hier derart massierte Angebot
dürfte in Deutschland einmalig sein. Mit der S-Bahn sind Sie von Porz aus in
nicht einmal 10 Minuten am Dom, von dort aus starten Sie Ihren
Großstadtausflug!
Dennoch kann sich insbesondere die jüngste Entwicklung sehen lassen, hier
können Sie gut essen, einkaufen und am Rhein flanieren. Historisch ist das
Umfeld der alten Glasfabrik in Porz zu nennen, gleich neben dem Bahnhof Porz/
Rhein erstreckt sich eine alte historische Siedlung aus der Zeit zu Beginn
der Industrialisierung. Belgische Arbeiter errichteten diese Häuser nach
eigenen Vorstellungen- auch wenn die Unterbringung damals sehr beengt war,
mutet diese Siedlung heute sehr industrieromantisch an.
Die zentralen Wohngebiete Urbach, Eil, Grengel
sind geprägt von sehr ruhigen Wohnsiedlungen mit viel Grün. Die Stadt ist in
drei Strängen jeweils in Nord- Südrichtung gewachsen- entlang des Rheins (Kölner
Straße), der historisch bedeutsamen alten Handelsstraße (Frankfurter Straße)
und dem Mauspfad im Osten. In den weniger industriell geprägten Orten
insbesondere entlang des Rheins und in Randlagen gibt es zahlreiche
Einfamilienhäuser, insgesamt vermittelt Porz immer noch nicht das Bild einer
Großstadt.
Sprechen die Porzer von der Stadt, so meinen sie Köln!
Entschädigend für den fehlenden historischen
Kern in Porz sind die erhaltenden Kerne von z.B. Porz Zündorf, im Süden dem
ehemaligen Fischerdörfchen, die alte Substanz zu Groov und Rhein ist auf
jeden Fall einen Besuch wert. Es gibt zahlreiche Restaurants und Gaststätten,
sowie Gelegenheiten zum ausspannen. Noch südlicher im ruhigen Langel gibt es
gar ein 1* Restaurant.
Ähnlich das wesentlich städtischer geprägte Poll im Norden, ebenfalls ein
ehemaliges Fischerdörfchen. Die Salmstraße erinnert an diese Geschichte, es
gibt auch wieder Lachs (Salm) im Rhein, vielleicht kommt es in den nächsten
Jahrzehnten auch wieder zu einer Renaicance der Rheinfischerei. Der Fluß ist
nicht nur wirtschaftlich sondern auch historisch mit Abstand der
bedeutendste Fluß des Landes. Der katastrophale Zustand des Flusses in den
60`er und 70`er Jahren scheint überwunden, das gestärkte ökologische
Bewusstsein in Deutschland ist hier schön nachvollziehbar.
Die südöstlichen Stadtteile sind teils von landwirtschaftlicher Teils von
militärgeschichtlicher Prägung. Wahn war ein bedeutender Stützpunkt der
Grafschaft Berg, wenn auch nicht vergleichbar mit Bensberg.
Große Bedeutung hat die hervorragende Infrastruktur mit dem Flughafen, den
Autobahnen dem Gütertransport per Bahn. Grund genug zur Ansiedlung
zahlreicher Logistikunternehmen und immer mehr Niederlassungen großer
Unternehmen. Gremberghoven ist von dieser Entwicklung am stärksten geprägt.
Die Eingemeindung haben die Porzer bis heute nicht verwunden, der Blick auf
das reiche benachbarte Bergisch Gladbach zeigt die wirtschaftlichen
Nachteile der Zugehörigkeit zu Köln. Trotz des bestehenden Lokalpatriotismus
sind sie dann doch nicht, ohne Stolz auch Kölner.
Fühlen Sie sich hier wohl!
Geschäftsreisende werden die Vorzüge der Lage
sehr zu schätzen wissen, der Stadtbezirk liegt zwischen Messe und Flughafen.
Reisende der touristischen Art werden feststellen, das Porz ein schöner
Ausgangspunkt zur Erkundung des nördlichen Rheinlandes ist, mit vielen
kleinen Möglichkeiten der Naherholung welche sehr reizvoll sind.
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